| Weinart: |
Rotwein |
| Weingeschmack: |
Trocken |
| Land: |
Italien |
| Anbaugebiet: |
Apulien |
| Rebsorte(n): |
Uva di Troia, Negroamaro |
| Jahrgang: |
2003 |
Nur das beste, vollreife Traubenmaterial aus den Lagen „Fontanelle“ und „Belmantello“ der Cantine wird für diesen Wein aus 60 % Uva di Troia und 40 % Negroamaro verwendet. Die Trauben werden über die gesamte Wachstumsperiode sorgsam von Hand selektiert und erst in der zweiten Oktober Dekade geernet. Nach der Entrappung werden sie im Stahltank mazzeriert. Der Most kommt anschließend zur malolaktischen Fermentation neue, französische Barriquefässer, in denen er dann noch mindestens zwölf Monate reift. Danach wird der Wein gefüllt, und reift vor dem Verkauf noch mindestens sechs Monate auf der Flasche.
Uva di Troia:
Die "Traube von Troja" ist in den apulischen DOC-Rotweinen Castel del Monte, Rosso Barletta, Rosso Canosa und Rosso di Cerignola die bestimmende Sorte. Mit Sicherheit ist sie die typischste der autochtohnen roten Reben in der Capitanata - der historischen Provinz Foggia.
Negroamaro:
Wahrscheinlich wurde die Traube von den Griechen nach Apulien gebracht, wo Sie heute besonders in den Provinzen Lecce, Taranto und Brindisi, also demSüden Apuliens weit verbreitet ist. Der Name kommt aus dem pugliesischen Dialekt „Niuru maru“ also „schwarz und bitter“, was sich aus den sehr dunklen Schalen, und dem leicht bitteren Geschmack der pur gegessenen Trauben erklärt. Die aus dieser Traube gewonnen Rotweine sind körper- und alkoholreich und sehr langlebig.
Verkostungsnotizen:
Tiefes, dichtes Rubinrot, fast schon dunkelviolett. Intenvive und komplexe Nase mit deutlichen Fruchtnoten ( Kirsche, Brombeere, Cassis) und einem Hauch von Tabak. Das Barrique ergänzt Anklänge von Eiche und Vanille. Am Gaumen optimal strukturiert, sehr voll und körperreich, warme Fruchtaromen. Reich an deutlich präsenten, aber reifen und exzellent eingebundenen Tanninen. Voller, wärmender und endloser Abgang.
Potential mindestens bis ca. 2012
Der Geniessertip:
Servieren Sie diesen Wein bei ca. 18 ° C. Ein würdiger Partner zum Kalbsrücken, Filetsteak in Pfeffersauce, Filet Stroganoff etc, aber auch zu gereiftem Hartkäse.
Mein Rezept für Sie:
Filetsteak an Grüner Pfeffer Sauce:
Für 4 Personen ein Rinderfilet von ca. 1,1 Kg. Das Filet zuschneiden, das sollte 4 schöne Medaillons a ca. 220 g.ergeben.
Die Abschnitte in etwas Öl scharf anbraten, pro Person einen Teelöffel grünen Pfeffer (incl. Flüssigkeit) zugeben, sofort mit Cognac oder gutem Brandy ablöschen. Etwas einkochen lassen. Fleischabschnitte aus der Pfanne nehmen. 300 ml Rinderfond zugeben und etwa auf die Hälfte einreduzieren lassen. 150 ml Sahne oder Creme double zugeben und nochmals kurz aufkochen. Die Sauce beiseite stellen. Die Steaks in Öl nach Geschmack bis kurz vor dem gewünschten Gargrad braten, aus der Pfanne nehmen - jetzt erst salzen und pfeffern, und abgedeckt warmstellen, damit sie noch etwas nachgaren können.
Den Bratfond mit Cognac ablöschen und zu der Sauce geben. Nochmal kurz aufkochen, und mit Schwarzem Pfeffer aus der Mühle und Salz abschmecken.
Die Steaks auf heißen Tellern anrichten und mit der Sauce sofort servieren!
Dazu passen wunderbar knusprige Ofenkartoffeln. Hierfür pro Person 3-4 mittelgroße Kartoffeln schälen und ca. 30 Minuten in kaltem Wasser ruhen lassen, anschließend längs halbieren.
2 El Öl in einer feuerfesten Pfanne erhitzen,die Kartoffeln einlegen, salzen und Pfeffern,nach Geschmack noch 3 angedrückte Knoblauchzehen dazugeben. Die Pfanne mit Kartoffeln bei 250 ° C für 20 Minuten in den Ofen, Kartoffeln wenden (wenn Knoblauch zugegeben, jetzt entnehmen!) und nochmals 20 Minuten in den Ofen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort servieren.
Die angenehme Schärfe des grünen Pfeffers und die Frucht- und Tabakaromen des Weins lassen gemeinsam ein kulinarisches Feuerwerk abbrennen! Viel Spaß dabei.
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